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Sauerstoff und seine Eigenschaften

Sauerstoff ist Leben

Um optimal arbeiten zu können, brauchen unsere Körperzellen eine kontinuierliche Versorgung mit Sauerstoff. Diesen holen sie sich aus der Luft, die zu knapp 21% aus Sauerstoff, zu 78% aus Stickstoff und aus Spuren einiger anderer Gase besteht.

Der Sauerstoff wird in den Lungenbläschen (Alveolen) aus der Atemluft aufgenommen und über die Blutzirkulation in den gesamten Körper transportiert. Dort wird er in Stoffwechselvorgängen verbraucht und als Abfallprodukt entsteht Kohlendioxid. Dieses gelangt über das Blut wieder zur Lunge und wird ausgeatmet.

Da Sauerstoff nicht gespeichert werden kann, wird die Zufuhr bei erhöhter körperlicher Anstrengung durch die Atmung geregelt. Strengen wir uns an, atmen wir schneller und tiefer, um den Sauerstoff, der von den Muskeln verbraucht wurde, zu ersetzen.

Wie viel Sauerstoff in der Lunge aufgenommen werden kann und wie schnell er von der Luft ins Blut gelangt, hängt vom Unterschied zwischen dem Sauerstoffgehalt der Luft und jenem des Blutes ab. Kommt das Blut sauerstoffarm in die Lunge, geht der Sauerstoff aus der Luft schneller ins Blut über, sodass insgesamt mehr aufgenommen wird. So stellt ein gesunder Organismus sicher, dass das Blut immer mit genügend Sauerstoff angereichert und jede Zelle optimal versorgt wird.

Bei einer Erkrankung der Lunge aber wird zu wenig Atemluft in die Lungenbläschen befördert, um genügend Sauerstoff abzuladen und die Sauerstoffkonzentration des Blutes sinkt. Die Zellen werden nicht mehr ausreichend versorgt und es kann zu schweren Folgeerkrankungen kommen.

Eine Sauerstoff-Langzeittherapie kann hier Abhilfe schaffen.